Aufgabe 5 begann auf einem Weg neben einem kleinen See zu unserer Linken Seite. Wir liefen ca. 20 Meter bis wir den Waldrand erreichten. Zu unserer Linken wurde ein Schuss abgegeben. "Wie so oft auf der Jagd wurde nicht getroffen" erklärte die Richterin und wir liefen weiter im Fuß.
Der zweiter Schuss war dann wohl erfolgreicher. Ich durfte Yoshi den Hang hinunter in die Suche schicken. Die Dummys lagen hinter dem Seezulauf. Natürlich ging Yoshi zunächst Richtung erster Schuss, da man sich da besser die Füsse nassmachen konnte. Auf Kommpfiff fiel ihm aber wieder ein, welches Suchengebiet ich ihm gezeigt hatte und er arbeitete mir korrekt und mit Tempo zu. Die Wasseraffinität und die Arbeitfreude bleiben von der Richterin nicht unbemerkt (17 Punkte).
Dann kam unsere gefürchtete letzte Wasseraufgabe. Es ging im Fuß zurück bis zum recht steilen Einstieg in den See. Wir stellten uns in ca. 2m Entfernung auf. Ein Dummy wurde mit Schuss von unserer Seite an die gegenüberliegnde Seite an den Uferrand im Wasser geworfen. An dieser Stelle mein Kompliment an den Helfer für diese präzise Wurfleistung, die er an diesem Tag 44 Mal wiederholte.
Ich schickte Yoshi nach Freigabe mit Apport. Im hohen Bogen flog er los. "Beinahe wie der Chesapeak-Bay-Retriever" hieß es tauchte Yoshi kurz im See unter bevor er weiter durch das Wasser pflügte.
Als er das Dummy erreichter machte ich mich durch ein wenig Bewegung bemerkbar, dass er sich tatsächlich dafür entschied nicht den zuvor schon zweimal im Fuß gelaufenen Landweg zu nutzen, sondern im Wasser zu mir zurück zu kommen.
Nach der Abgabe wurde ein an gleicher Stelle platziertes Dummy mit Voran gearbeitet auch schwamm Yoshi schnurgerade die ca. 15 m Wasserweg (20 Punkte).